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Bemerkungen/Opmerkingen

27.7.2010

Svenja Wetzenstein: Heimspiel

(Text und Bild folgen)

Juli 2010

Künstler-Internetseiten

Piotr Rambowski
Patricia Lambertus

9.5.2010

Einweihung von Thomas Jastrams Trauergruppe für die Gedenkstätte Torgau

[...] Thomas Jastram repräsentiert eine bestimmte Auffassung von figürlicher Bildhauerei, die immer beim individuellen Leben anfängt. Aus Modellstudien heraus wird eine plastische Form entwickelt und diese Form erinnert im nächsten Schritt wieder an den Menschen. Das heißt: es ist keine Naturnachahmung, es ist im wortwörtlichen Sinne ein Urbild. In Lessings Laokoon, einem der wichtigsten Texte der europäischen Tradition, ist die Rede von einem Gegensatz zwischen dem Nachbild und Urbild. Und während ein Nachbild eine Kopie der Wirklichkeit ist, ist ein Urbild etwas Tieferes: eine Abstraktion, die aber an Wirklichkeit erinnert.

Die Gruppe kann auf zwei Ebenen als ein solches Urbild beschrieben werden: erstens auf der Ebene der Gestaltung der einzelnen Figuren, bei denen aus dem Naturstudium eine Abstraktion entwickelt wurde, die mehr den bildhauerischen Gesetzen als denen der Natur gehorcht und zweitens auf der Ebene der Gruppengestaltung, da die Gruppe als ein Urbild für Trauer stehen kann, und genau da müssen wir die Frage stellen, wie zukünftige Generationen diese Figurengruppe interpretieren werden. Die besondere räumliche Konstellation, bei dem der Zusammenhang zwischen männlicher und weiblicher Gestalt sich jeweils auch der Perspektive anpasst, hat zur Folge, dass sich der Akzent der Gruppe wandelt: Betont wird jeweils das Opfer oder die Trauernde. Er wurde aus bestimmten Gründen umgebracht, sie lebt weiter. Geht es um ihn, geht es um sie? Es geht auch um individuelles Gedenken, das sich immer wieder neu konstituiert.

Es ist ja keine ekstatische Trauer in dieser weiblichen Figur, sondern eine verhaltene milde Trauer. Keine große Geste, sondern ein zurücknehmen der Emotionen. Auch dies war einmal sehr europäisch, obwohl wir dies in unserer aufgeregten Zeit sehr leicht vergessen. Jastram drückt Schmerz ohne großes Pathos aus und damit kreiert er eine Situation des Nachdenkens. Was macht die Frau, was bedeutet ihr Gestus? Und genau da öffnet sich das Kunstwerk, nicht im Sinne der besprochenen Leere, sondern dahingehend, dass es beim Betrachten zum Nachdenken und zum Fühlen anregt. Das Werk handelt von individuellem Tod, Schmerz und Trauer. [...]

April 2010

Joseph Semah: After Paul Celan, Tango and Fugue, in: Rozenberg Quarterly

23.4.2009

Joseph Semah: The Doubling of the House im Atelierhaus Roter Hahn

Sie werden nachher eine Performance von Semah und Bremer Bürgern sehen und anschließend bekommen alle Besucher einen Zettel Papier und einen Stift. Auf jedem Zettel steht ein Buchstabe in Spiegelschrift: in arabischem, hebräischem oder lateinischem Alphabet. Sie bekommen einen Stift und wir bitten Sie, den Buchstaben auf einen der Steine zu zeichnen. Was heißt es, spiegelbildlich zu schreiben? Es verdeutlicht, dass Sprache zwischen uns steht und zeigt einprägsam, dass sie nicht nur verbindet, sondern auch trennen kann.

Und was bedeutet das? Erstens zeigt Semah mit dieser Methode, dass es deutliche Grenzen gibt. Ich kann weder arabisch noch hebräisch. Manche hier können arabisch oder hebräisch. Solche Grenzen kann und sollte man nicht leugnen. Aber jetzt kommt die nächste Stufe: Ich kann aber versuchen, einen Buchstaben, den ich nicht kenne, auf die Wand zu zeichnen. Und damit kreiere ich etwas, was für einen anderen Menschen Bedeutung haben kann. (Das ist übrigens eine Umkehrung von dem, was die meisten Künstler machen).

März 2009

Künstler-Internetseiten

Ina Raschke

27.3.2009

Warum Kunsthistoriker keine Figuren mögen, Vortrag beim Kunstarchiv Darmstadt

... Das große Gebiet der figürlichen Bildhauerei spielt keine Rolle in den Diskussionen über die Gegenwartskunst, und dies lässt sich auch mit einem sehr einfachen Mechanismus von Inklusion und Exklusion erklären. Diese Terminologie entstammt der Sozialwissenschaften, aber auch der Kunstbetrieb hat bekanntlich viel mit Gesellschaft zu tun. Innerhalb eines Diskurses – etwa der Gegenwartskunst – wird höchst differenziert argumentiert, während das, was sich außerhalb befindet, pauschal abgelehnt wird. In der Praxis folgt daraus die Gleichstellung von jeglicher Art figürlicher Bildhauerei. Also geht es darum, diesen Mechanismus umzudrehen, differenziert über Bildhauerei zu reden; das eigene Feld zu bestimmen, um dann in einer nächsten Stufe präzise über diverse Positionen innerhalb des Feldes reden zu können. Ob man dann, alles was sich außerhalb befindet, auch pauschal ablehnen will ist eine andere Frage...

14.10.2008

Uwe Poth: "Still even", AkkuH, Hengelo

Een lust voor het oog betekent niet dat er hier iets erg "moois" of "bekorends" te zien valt, maar vooral dat je bij dat kijken niet aan iets anders hoeft te denken, wat zoals u weet bij lust meestal helpt. Het bijzonder open karakter van het nieuwe werk van Uwe Poth maakt het volgens mij dan ook een bijzonder goed onderwerp voor de eerste tentoonstelling in dit nieuwe kunstcentrum, want de drempel van dit werk is laag, maar als je er eenmaal inzit, blijf je kijken.

9.10.2008

Ina Raschke: "Zwei Bäume", Ausstellung im Atelierhaus Roter Hahn

"Zwei Bäume" ist ein Beispiel dafür, wie ohne bewegende Bilder Aufmerksamkeit generiert werden kann. Man versteht sofort, was es ist, wie es hängt und trotzdem bleibt man schauen. Dieses Verweilen ist bemerkenswert und weist darauf hin, dass Aufmerksamkeit nicht gezielt ist, etwa "ich schaue mir jetzt den Baum an", sondern dass es diese Bäume sind, die Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

1.10.2008

Dietrich Heller: Madonna im Pavillon des Gerhard-Marcks-Hauses

Wenn Dietrich Heller Michelangelo zitiert, dann weist er daraufhin wie wenig Volumen dieser Bildhauer gebrauchte um etwas trotzdem rund aussehen zu lassen. Und vor allem versucht er, über dieses bekannte Zeichen aus der Kunstgeschichte die Grenzen zwischen einer abstrakten Form und einem Motiv zu manipulieren. Denn warum ist eine Wölbung ein Knie und wann wird ein Ding zu einer Illusion. Und eigentlich verbindet Heller Michelangelo mit Robert Morris, zu einer extrem auf den bewegenden Betrachter ausgerichteten Auffassung von Bildhauerei.

16.5.2008

Konferenz Sculpture and Touch im Courtauld Institute in London

Touch is the ultimate safeguard against deception. So why has it been banned from the experience of (modern) art? Even careful observation and viewing play almost no rôle as the audience is not allowed to come close to objects. Viewers have to stay out of reach and as result certain modes of sensual perception are being suppressed. While this is understandable from the perspective of an art industry that sees works of art foremost as valuable objects there seems to be no deeper necessity for art historians or curators to start from such an attitude.

29.2.2008

Hajato Goto: 8/8 in der Galerie DKM in Duisburg von 29.02.2008 bis 22.06.2008


(Foto: Werner J. Hannappel)

Formen und Ideen sind immer schon gereist (und durchgesetzt haben sie sich nicht wegen ihrer Herkunft, sondern weil sich aus ihnen heraus in ihrem jeweiligen Umfeld Sinnebenen entwickelten).(weiter)

Februar 2008

Lesen!

Was sind Kuratoren? "people who make professional judgements about works of art with a view to making them public" (nur ein Nebensatz von Dominic Willdson: The Aesthetics of the Small Deal, in: James Elkins (ed.): Art History versus Aesthetics, New York/London 2006, 101).

Wer darüber nachdenkt, entdeckt eine Krise der Kunst in einem Land wo Kuratoren allzuoft nur die Hängekommission bilden.

Dez 2007

Künstler-Internetseiten

Uwe Poth
Milko Pavlov

9.11.2007

Marion Lehmann: "Die Lampe über Dir", Speicher U75, Düsseldorf

Es gibt zwei Grenzen, die hier heute relevant sind. Die erste ist die zwischen Objekt und Situation. Natürlich ist es eine bestimmte Situation in der sie hier dieses Werk erfahren, aber die Setzung und Struktur des Werkes ist unabhängig von der Situation. Marion Lehmann hat eine zeitlang raumbezogen geabeitet, diese Position aber aufgegeben. Raumbezogenes Arbeiten beinhaltet vor allem reagieren und nicht setzen und diese Passivität ist zwar sicher und gemütlich, aber Bildhauerei ist in ihrem Wesen nach widerspenstig. Wie übrigens gute Malerei auch.

Die zweite Grenze, die hier bewusst nicht überschritten wird und die mit der ersten zu tun hat, ist ein völliges Negieren vom Betrachter und den Wünschen des Erkennens. Marion Lehmanns Werk täuscht keine gesellschaftliche Relevanz vor. Das einzige was dem Betrachter bleibt ist die Konfrontation, direkt und ohne Wissen. Der Umweg über die vorgetäuschte Relevanz - sie kennen das: ein Werk soll ironisch oder gar kritisch sein, medienkonsum thematisieren, diese vorgetäuschte Relevanz ist das Eintrittsticket in den Kunstmarkt - oder eigentlich den Rückfahrschein ins neunzehnte Jahrhundert...

8.11.2007

Hanswerner Kirschmann: Neue Arbeiten, Ausstellung im Atelierhaus Roter Hahn

Seine Formen kommen von der Zeichnung her, sie erinnern vielen Betrachtern an technische Zeichnungen, aber das hat mit einer Methode zu tun, bei der die Handschrift unterdrückt wird. Aber was passiert wenn eine solche Form, die in der Fläche entstanden ist, in Holz gesägt wird und damit der nächste Faktor hinzukommt: der Raum. Sie wird kompliziert, es kommen Schatten dazu: konkave und konvexe Formen ändern ihre Wertigkeit. Tiefe Löcher sind dunkler als weniger tiefe und schon entwickelt die Zeichnung sich in Richtung der Bildhauerei. Eine eigenartige, gehemmte Bildhauerei, die davon bestimmt wird, dass sie sich aus Flächen heraus entwickelt und sich also nie frei in alle Richtungen entfalten kann.

30.10.2007

Konferenz: Art and Taboo

im Andrei-Sacharow-Zentrum, Moskau

One of the most interesting taboos in our cultural history that has been the theme of diverse scholarly projects is blasphemy. Blasphemy is a dividing line between two worlds, the sacred and the profane. But this distinction has nothing to do with the sacred (as one might expect), but with political decisions only. The believer knows that his thoughts are blasphemous, but the officials will kill him because of this and after this murder the other believers know what they shouldn't do. They are free until the powerfull decides to punish them. Every believer has blasphemous thoughts (it may even be an integral part of religion).

Blasphemy is a category circling around the sacred. But does the sacred need blasphemy? Or to put it differently: if Blasphemy is a political category what function does it have for the sacred? Speaking as a professional working with modern and contemporary art these are themes we normaly do not talk about, but we can observe the same mechanisms elsewhere, also in art. The core is being circled by taboos, but these say nothing about the core.

So taboos function like a bodyguard. Whereever we find an explicit taboo, we presume that something important is behind it and this is a reflex we shoud try to suppress. When taboos function like a bodyguard they cover and make an actual dialogue impossible. Every theologican will confirm that the taboo plays no role for the holy or sacred. It does of course have some social-regulative meaning, but that is in the profane world only.

So the next question is: are there taboos without a core? Is there blasphemy without a God? And the answer is probably yes. Therefore I use the preliminary term "constructed taboos". Since Freud and Nietzsche we know that every tabu also includes the possibility of trespassing. Blasphemy is one side, freedom is the other side of the same proces. And if we analyse this interaction we will find an essential element of the problems we are discussing here at this conference.

In german there is a very nice term to describe a taboo and that is "Meidungsgebot", to be translated as a precept to avoid something. And the second part of the definition is that if you surpass you will be excluded from your community. These precepts develop in a social proces within a community and whenever they are broken, there is the threat of exclusion. But these communities all have their own taboos, little and smaller, taboos that count within one family do not within the other. So there is a direct link between groups, communities and taboos.

The very moment you start thinking about this you will notice a strange asymmetrical positioning of taboo and groups in the situations we are describing. What is happening when a taboo is functioning outside of our own group? What is happening when dutch and german cartoonists think twice about drawing Mohamed? The group for which the taboo functions has grown. While groups have their own taboos that can be broken, constructed tabus are used to construct new groups that submit to this taboo.

Taboos that are linked to a group always carry the possibility of breaking through towards freedom. But Taboos that surpass the group subjugate and radicalize. That seems to be the main reason why we should not talk about taboos when talking about attacks on contemporary art as this indicates, that we submit.

September 2007

Eine Entdeckung auf dem Art Forum Berlin

Renie Spoelstra

Juli 2007

Vortrag zum Projekt "Phantasie an die Macht"

Das Schlusspladoyer: „Phantasie an die Macht“ sollte für Künstler, Kritiker und Kuratoren ein Grund sein, ihre Ambitionen neu zu überdenken. Die Gesellschaft ändern, wird wohl schwierig und das ist ja Beuys auch nicht gelungen, aber dass sollte kein Grund sein, ambitionslos zu Werke zu gehen. Denn das war der eigentliche Kern des Slogans „Fantasie an die Macht“: Eine grenzenlose Ambition in allen Bereichen. Auch in der Kunst. Man sollte versuchen durch sein Werk Teil zu nehmen an der Debatte, darüber was Kunst ist und man sollte das auf allen unterschiedlichen Niveaus tun. Da es diese Debatte kaum noch gibt wird die Fantasie gebraucht, denn man kann sie sich als öffentliches Gespräch vorstellen und man sollte daran arbeiten. Denn es ist ganz einfach: wenn die Künstler – Sie - da nicht mitmachen dann steht es wirklich schlecht um die Kunst.

3 Mai 2007

Marion Lehmann „Ich Woanders“, Ausstellung im Atelierhaus Roter Hahn

[...] Marion Lehmann gehört zu den Künstlern, die ihre Motive in der gebauten Umgebung finden, die unerwartete Ecken notieren. Aber es geht ihr nicht um die Dokumentation, wie bei so vielen Kollegen, sondern sie nimmt das Motiv und übersetzt es in ihre Sprache: eine sehr persönliche Sprache. Hinter Lindsey, der großen Arbeit, verbirgt sich das Motiv eines vom gleichnamigen Hurrikan zerstörten Dachs. Aber was sie daraus gemacht hat, hat nichts mehr mit Zerstörung zu tun, sondern mit einem subtilen Gleichgewicht - und beide, Motiv und Werk, verbindet nicht mehr als das die Sache nicht zusammenbricht.
Das heißt dass Marion Lehmann das sogenannte Motiv ästhetisiert, aber nicht im Sinne von "Schöner Machen" sondern im Sinne von "sichtbar machen".

Für die Grafiker und Typografen

junkcharts

April 2007

Künstler-Internetseiten

Barbara Eitel
Dietrich Heller

Ende März 2007

Aufbau der Ausstellung "Next Year in Jerusalem" von Joseph Semah

Einige Fotos

22.1.2007

Blog von David Bade

http://badeblog.wordpress.com

Januar 2007

Künstler-Internetseiten

Karin Arink
Anne Wenzel
Autonomes Architektur Atelier, Bremen

26.11.2006

Eröffnung Reg Butler

Butler zum Thema Architektur und Kunst (siehe 5.9.2006):

"To tell Mies to enrich his building with sculpture is like telling Shakespeare to provide an additional mistress to Hamlet to increase the plays sex-appeal (1964)"

Oktober 2006

Keine Fenster

Zu Achim Lockes Landschaft-Fluchten, ausgestellt in der Galerie Herold, Bremen

Achim Locke: Landschaft-Fluchten

25.9.2006

Diskussion zu Arno Breker in Rostock

[...] der Grund für die Ausstellung in Schwerin liegt nicht in dem Werk sondern in seiner Biographie. Also regen die Leute sich über seine Biographie auf oder erfreuen sich daran mal eine Aktfigur zu sehen, aber was die beiden miteinander zu tun haben wird kaum thematisiert. Stärker sogar, es wird bewusst aus dem Weg gegangen. Natürlich war Breker als Bildhauer besser denn Hitler als Aquarellist, aber das ist noch kein Grund sein Werk auszustellen.[...]

23.9.2006

Ein Orakel für Bremen!

Tischrede zur Volksküche Babel im Zusammenhang des Projektes "Pinkhouse". Die Frage: "Bewegen sich die Dinge wirklich nicht, wenn ich nicht hinschaue?".

20.9.2006

Interpreting Ceramics

Mapping Figure and Material: Some Remarks on Fragment and Material in Modern and Contemporary Sculpture, in: Interpreting Ceramics 8 (2006)

5.9.2006

Architekten & Künstler - Erwartungen und Erfahrungen

Podiumsdiskussion im Roten Salon zur Ausstellung "Horst Rosengart - Erlebte Architektur"
(Manuskript demnächst hier)

20.8.2006

Juden versus Jesus

Einige Beobachtungen zu Osmar Schindlers Verspottung in Unser lieben Frauen in Fischerhude (pdf=400 Kb)

11.08.2006

Im Garten der gemalten Zeit. Zu Uwe Poths "Hortus"

Zu seiner Ausstellung in der kleinen Orangerie in Berlin-Charlottenburg (11.8.2006-14.9.2006)

Uwe Poth: Installation in der kleinen Orangerie in Berlin-Charlottenburg

Juli 2006

Künstler-Internetseiten

Keiko Sato
Claire Morgan

05.11.2005

Rezension

David Getsy: Body Doubles. Sculpture in Britain, 1877 - 1905, New Haven / London: Yale University Press 2004

31.3.2005

Zum Scheitern der Bewerbung Bremens als "Kulturhauptstadt"


Lernen von Werder Bremen (pdf)


impressum

Lose Texte, Fragmente und Gedanken von Arie Hartog (zitierte Autoren zwischen "")